
"Jedes Leben ist bedroht, mancher ist schon mausetot!
Drum, ihr Leut, nehmt euch in Acht, weil in der Nacht der Räuber wacht!",
so heißt es in der Erzählung "Das Wirtshaus im Spessart" von Wilhelm Hauff, die auch die Vorlage für den gleichnamigen Film war. Noch in den 1950er Jahren stand an der Stelle, wo heute die Autobahn verläuft, der kleine Gasthof "Wirtshaus im Spessart". Ebenfalls ein Wahrzeichen des Spessart ist das Schloss Mespelbrunn.Buntsandstein war das von Baumeistern und Bildhauern geschätzte Material, das die Gegend des südlichen Spessarts bekannt gemacht hat. Die Sandsteinquader aus dem leuchtend roten Felswänden waren ein einträgliches Geschäft für die Städte im Main-Spessart.
Zutaten für 4 Portion(en)
· 30 g Ingwerknolle
· 1 Glas Pflaumen
· 1 EL Speisestärke
· 150 g Ziegen-Camembert
· 400 g kloßteig
· 1 Prise(n) Salz
· 150 g Cantuccini
· 2 EL Butter, flüssig
· 1 Prise(n) Meersalz, grob
· 1 Prise(n) Pfeffer
Zubereitung von Ziegenkäse-Knödel
Ingwer schälen und kleinschneiden. Pflaumen abgießen, 200 ml vom Saft auffangen und mit der Speisestärke verrühren. Ingwer zugeben, alles unter Rühren aufkochen. Von der Kochstelle nehmen und die Pflaumen untermischen. Lauwarm abkühlen lassen.Camembert in 8 identisch große Stücke schneiden. Den Kloßteig zu einer Rolle formen und in 8 identisch große Scheiben schneiden. Jeweils eine Teigscheibe flachdrücken und mit einem Stück Camembert füllen. Zu runden Klößen formen.In einem weiten Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Die Klöße hineingeben und bei schwächster Hitze 15 Minuten garziehen lassen.Die Cantuccini in einen Gefrierbeutel geben, diesen verschließen und in ein Geschirrtuch wickeln. Mit dem Teigrollen fein zerbröseln.Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Keksbrösel darin 2 - 3 Minuten bei mittlerer Hitze rösten. Mit Meersalz und Pfeffer würzen. Die Knödel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und in den Bröseln wälzen.




